Gebetszeiten in der Schweiz
Tägliche Gebetszeiten und Monatstabellen für die Städte der Schweiz. Die Zeiten stammen aus dem Kalender, den Diyanet für die Schweiz veröffentlicht.
Diyanet-Kalender · 0 Minuten Abweichung
Für die gewählte Stadt und den gewählten Tag gilt: Wird der von Diyanet für die Schweiz veröffentlichte Kalender verwendet, stimmen die angezeigten Zeiten mit diesem Kalender überein — 0 Minuten Abweichung.
Diyanet ist nicht die nationale religiöse Autorität der Schweiz; verwendet wird der Kalender, den Diyanet für die Gemeinden im Ausland veröffentlicht.
„0 Minuten Abweichung“ heißt: Für die gewählte Stadt und das gewählte Datum stimmen die angezeigten Zeiten mit dem veröffentlichten Kalender überein. Mit einer eigenen Minutenkorrektur gilt die Aussage nicht.
Institutionsnamen benennen die Datenquelle; sie bedeuten keine Partnerschaft, kein Sponsoring und keine Billigung.
Zuletzt geprüft: 22. September 2026
Städte in Schweiz
Auf der Seite einer Stadt stehen die Zeiten von heute und die Tabelle für 30 Tage.
Quelle und Berechnung
- Institution
- Diyanet İşleri Başkanlığı (Kalender für das Ausland)
- Herkunft der Zeiten
- Der von Diyanet für die Schweiz veröffentlichte Kalender
- Wird gerechnet statt abgelesen: Fadschr 18° / Ischa 17°
- Asr-Maß
- Bei veröffentlichter Tabelle gilt deren eigene Asr-Spalte; wird gerechnet, ist die Landesvorgabe Schatten 1×
- Sicherheitsabstand / Minutenkorrektur
- Die persönliche Minutenkorrektur muss auf 0 stehen
- Zeitzone
- Europe/Zurich · im Winter UTC+1, im Sommer UTC+2 (Sommerzeit von März bis Oktober).
- Hidschri-Kalender und Neumond
- In der Schweiz wird der Neumond nicht von einer zentralen Stelle ausgerufen; die Gemeinden veröffentlichen ihre eigenen Bekanntmachungen. Das berechnete Hidschri-Datum kann davon um einen Tag abweichen.
- In der App
- In der Schweiz verwendet die App standardmäßig den Diyanet-Kalender.
Gebetszeiten in der Schweiz
In der Schweiz gibt es keine veröffentlichte Landestabelle
Die Föderation Islamischer Dachorganisationen Schweiz (FIDS) veröffentlicht keinen öffentlich zugänglichen Jahreskalender für die Gebetszeiten, und auch sonst gibt es im Land keine Tabelle, die für alle Gemeinden verbindlich wäre. Die Moscheen richten sich deshalb nach dem Kalender ihres jeweiligen Verbands oder Herkunftslandes. Für die Gemeinden türkischer Prägung ist das der Auslandskalender von Diyanet, und aus ihm stammen die Zeiten auf dieser Seite. Für alle 40 Städte dieses Katalogs — von Zürich, Genf und Basel bis Solothurn und Liestal — wurden die sechs Zeiten der App am selben Tag mit der veröffentlichten Zeile von Diyanet verglichen und stimmten überein. Weil die Schweiz vier Landessprachen hat, tragen viele Städte mehrere Namen: Auf den deutschsprachigen Seiten steht Genf für Genève, während Städte wie Sion, Neuchâtel und Biel unter dem Namen laufen, der vor Ort gebräuchlich ist; in der Suche der App funktionieren beide Schreibweisen.
Berge, Täler und der wahre Horizont
Im Alpenraum sieht das Verhältnis von Sonne und Horizont aus dem Tal heraus ganz anders aus als vom Hang. Gebetszeiten werden trotzdem am wahren Horizont berechnet: Dass die Sonne in einem engen Tal erst spät hinter dem Grat erscheint, verschiebt weder Dhuhr noch Asr. Die Tabelle wird nach Breiten- und Längengrad der Stadt gedruckt. Der Unterschied zwischen Lugano und Basel entsteht also aus der geografischen Lage, nicht aus der Höhe über Meer. Wer nach dem sichtbaren Sonnenaufgang geht, wird die gedruckte Zeile für Sonnenaufgang im Gebirge regelmäßig als „zu früh“ empfinden — gemeint ist der freie Horizont.
Asr und die Wahl der Rechtsschule
Für die Schweiz ist Schatten 1× die Vorgabe der App. Wird die veröffentlichte Tabelle verwendet, zeigt die App deren eigene Asr-Spalte, und es ist keine zusätzliche Einstellung nötig. Wer die hanafitische Auffassung bevorzugt (Schatten 2×), kann die Rechtsschule in den Einstellungen umstellen; diese Wahl greift, sobald gerechnet statt abgelesen wird, und die Zeiten weichen dann von der gedruckten Tabelle ab. Zu wissen, nach welchem Maß man selbst betet, ist der schnellste Weg, einen Unterschied zur eigenen Moschee zu erklären.
Sommerzeit, Ramadan und Neumond
Die Schweiz stellt am letzten Sonntag im März auf Sommerzeit um und am letzten Sonntag im Oktober zurück (Europe/Zurich). Im Ramadan entsteht aus derselben Tabelle der Ramadan-Kalender; Fadschr wird als Sohour, Maghrib als Iftar ausgewiesen. Eine zentrale Stelle, die den Neumond für die ganze Schweiz ausruft, gibt es nicht: Die Gemeinden geben ihre eigenen Bekanntmachungen heraus, und der Festtag kann sich um einen Tag unterscheiden. Für den Beginn des Fastens gilt die Ankündigung der eigenen Moschee.
Städte, Gemeinden und die Unterschiede dazwischen
Der Katalog folgt der Einwohnerzahl: Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern, St. Gallen, Lugano und Biel stehen oben, dazu kommen Thun, Köniz, Chur, Fribourg, Schaffhausen und weitere Städte. Die Gemeinden türkischer Prägung konzentrieren sich vor allem auf Zürich, Basel und den Raum Bern, während in Genf und Lausanne arabisch- und französischsprachige Gemeinden sichtbarer sind. Diese Vielfalt heißt: In derselben Stadt können zwei Moscheen nach zwei verschiedenen Kalendern rufen. Wer die Zeiten dieser Seite mit der Moschee im Quartier vergleicht, schaut daher am besten zuerst auf den Aushang — der Unterschied kommt meist nicht von der Methode, sondern vom Kalender einer anderen Institution.
Häufige Fragen zu den Gebetszeiten in Schweiz
Hat die Schweiz einen eigenen offiziellen Gebetskalender?
Finde ich Genf auch unter dem französischen Namen?
In meinem Bergdorf geht die Sonne später auf — verschiebt das die Zeiten?
Die Gebetszeiten in Schweiz auf deinem Telefon
Gebetsruf laden — für Adhan-Erinnerungen, Widgets auf dem Startbildschirm und die Monatstabelle.
