Die Gebetszeiten deines gewählten Ortes verfolgen

Gebetsruf zeigt die täglichen Gebetszeiten für den von dir gewählten Ort und hilft beim Einrichten der Erinnerungen. Wer gleich zu Beginn Stadt und Berechnung prüft, versteht die Tabelle auf dem Bildschirm am schnellsten. Dieser Ratgeber erklärt, wie Ort, Methode und Erinnerungen in der App zusammenspielen.

Mit dem Ort anfangen

Du kannst den Standortzugriff erlauben oder deine Stadt selbst auswählen. Prüfe vor jedem Vergleich, welchen Ort die App gerade verwendet. Nach einer Reise lohnt der Blick darauf, ob noch die alte Stadt eingestellt ist. Sieh dir außerdem Datum und Zeitzone des Telefons an. Wenn eine Stunde Unterschied auftaucht, hilft es nicht, nur die Städtenamen zu vergleichen: Ort, Datum und Zeitzone gehören zusammen, und jedes der drei kann sich unbemerkt geändert haben.

Gebetsruf-Startbildschirm: die Zeit bis zum Maghrib-Adhan, das Lichtband des Tages und die sechs Gebetszeiten von heute

Methoden und Kalenderquellen auseinanderhalten

Verschiedene Berechnungsmethoden und die veröffentlichten Kalender verschiedener Institutionen können für denselben Ort verschiedene Zeiten ergeben. Öffne in Gebetsruf die Methoden- und Gebetseinstellungen und sieh nach, was gerade aktiv ist. Beim Vergleich mit einer anderen Tabelle sollten Stadt, Datum und Methode auf beiden Seiten gleich sein. Der Hinweis auf Quelle oder Berechnung, den die App anzeigt, ist genau für diesen Vergleich da; es ist nicht zu erwarten, dass jede Tabelle übereinstimmt.

Erinnerungen an zwei Stellen prüfen

Nachdem du die Erinnerungen eingestellt hast, prüfe in den Telefoneinstellungen, ob Gebetsruf Benachrichtigungen senden darf. Lautlosmodus, Fokus, Energiesparen und Systemeinstellungen können eine Erinnerung stummschalten oder ganz unterdrücken. Dass eine Gebetszeit auf dem Bildschirm steht, heißt nicht, dass für sie auch eine hörbare Erinnerung aktiv ist. Geh bei einem Problem der Reihe nach vor: zuerst die Einstellungen in der App, dann die des Systems.

Nach jeder Änderung noch einmal hinsehen

Wenn du einen neuen Ort wählst oder die Methode wechselst, sieh dir die Zeiten des Tages noch einmal an. Nutzt du Widgets auf dem Startbildschirm, vergleiche deren Inhalt mit der aktuellen Ansicht in der App. Auswahl und Verfügbarkeit der Widgets unterscheiden sich zwischen iOS und Android und hängen von der installierten App ab. Einmal eingerichtet heißt nicht für immer richtig: Nach einem Stadtwechsel oder geänderten Systemeinstellungen gehört noch einmal hingeschaut.

Beginn und Ende der Gebetszeiten (sunnitische Rechtsschulen)

Jede Gebetszeit dauert, bis die nächste beginnt; Asr endet mit Sonnenuntergang. Je nach Rechtsschule kann die empfohlene Zeit für jedes Gebet kürzer sein.

Verpönte Gebetszeiten (makruh)

Nach hanafitischer Lehre ist das Gebet beim Aufgang der Sonne, bei ihrem Höchststand und beim Untergang verboten (makruh tahrimi); andere Rechtsschulen grenzen diese Zeiten anders ab.

Häufige Fragen.

Ist die Fadschr-Zeit dasselbe wie der Fadschr-Adhan?

In dieser Tabelle ist die Fadschr-Zeit der Beginn des Fadschr-Gebets; zur selben Zeit beginnt das Fasten. Viele Ramadan-Kalender nennen vorsichtshalber zusätzlich ein „Imsak“ einige Minuten vor Fadschr als Ende des Sahur; veröffentlicht die Institution diese Zeit, zeigt die Seite sie in einer eigenen Zeile. In manchen Moscheen wird der Adhan etwas nach Beginn der Zeit gerufen.

Warum weichen die Zeiten von einer anderen App ab?

Ort, Datum, Zeitzone, Berechnungsmethode und die Quelle des örtlichen Kalenders können sich unterscheiden. Vergleiche zuerst diese fünf Punkte; zwei Bildschirme nebeneinander erklären den Unterschied nicht.

Muss ich den Standortzugriff erlauben?

Nein. Du kannst deine Stadt selbst auswählen. Bei automatischem Standort wird die Berechtigung in den Telefoneinstellungen verwaltet. Prüfe nach einer Reise die in der App gewählte Stadt.