Gebete, Qada und Fastentage an einer Stelle festhalten

Im Tagebuch hältst du fest, welche Gebete du verrichtet und an welchen Tagen du gefastet hast — jeweils mit Datum. Der Qada-Zähler ist ein eigener Bereich im Reiter „Gebet“ derselben Ansicht und zählt die Gebete, die du noch nachholen möchtest. Die Einträge liegen zuerst auf dem Gerät und können nach der Anmeldung zwischen Geräten synchronisiert werden.

Ein Gebet als verrichtet markieren

Die Tagesansicht listet die fünf Pflichtgebete Fadschr, Dhuhr, Asr, Maghrib und Ischa; eine Markierung trägt das Gebet für diesen Tag ein. Ein Gebet von heute lässt sich erst markieren, wenn seine Zeit begonnen hat. Du kannst auch zu einem früheren Tag innerhalb des letzten Jahres wechseln und dessen Einträge bearbeiten. Die Markierung ist allein dein Eintrag: Sie beeinflusst weder Benachrichtigungen noch die Berechnung der Gebetszeiten. Ab iOS 18 lässt sich ein Gebet über eine Schaltfläche im Kontrollzentrum markieren, ohne die App zu öffnen. Eine versehentliche Markierung nimmst du an derselben Stelle zurück.

Den Qada-Zähler nutzen

Den Qada-Zähler öffnest du im Reiter „Gebet“ über die Zeile „Qada-Heft“ unter der Tagesliste. Er führt offene Gebete getrennt für Fadschr, Dhuhr, Asr, Maghrib, Ischa und auf Wunsch Witr. Die Zahlen gibst du in Schritten von 1, 10 oder 100 selbst ein, oder du trägst einen Zeitraum in Jahren, Monaten und Tagen ein und erhältst eine ungefähre Zahl pro Gebet; die Schätzung rechnet das Jahr mit 365 und den Monat mit 30 Tagen. Holst du ein Gebet nach, senkt „Nachgeholt“ den passenden Zähler um eins; Erledigtes und die letzten Aktionen werden gesondert aufgeführt, und eine versehentliche Aktion lässt sich zurücknehmen. Tagebuch und Qada-Zähler sind getrennte Bereiche: Das heutige Gebet zu markieren ändert keinen Qada-Stand.

Fastentage

Im Reiter „Fasten“ wählst du einen Tag und trägst ein, dass du gefastet hast; einen versehentlichen Eintrag nimmst du an derselben Stelle zurück. Wählbar sind der heutige Tag und Tage innerhalb des letzten Jahres. Jeder Eintrag erhält die Art Ramadan, Nachholen oder Freiwillig, und der Monatskalender zeigt die Tage mit Eintrag. Die Fastenerinnerung im Bereich „Erinnerungen“ ist freiwillig und standardmäßig ausgeschaltet; derselbe Bereich listet die kommenden Montage und Donnerstage als freiwillige Fastentage. Der Koran-Lesefortschritt wird getrennt als Suren-, Dschuz- und Seitenziel geführt und nicht mit den Gebetseinträgen vermischt.

Wo deine Einträge liegen

Die Einträge liegen zuerst auf deinem Gerät und lassen sich ohne Konto nutzen. Legst du ein Konto an und meldest dich an, können Einstellungen und Fortschritt zwischen Geräten synchronisiert werden. Prüfe vor einem Gerätewechsel oder dem Entfernen der App, ob die Synchronisierung abgeschlossen ist. Beiträge in gemeinsamen Chatm- und Dhikr-Räumen sind von diesen persönlichen Einträgen getrennt und erscheinen im Ablauf des jeweiligen Raums.

Häufige Fragen.

Berechnet die App meinen Qada-Stand?

Nicht genau. Gibst du den versäumten Zeitraum in Jahren, Monaten und Tagen ein, schlägt sie für jedes Gebet eine ungefähre Zahl vor; eine religionsrechtliche Berechnung deiner Pflicht ist das nicht. Die Schätzung berücksichtigt keine persönlichen Umstände wie Menstruationstage und zählt keine nachzuholenden Fastentage; die Zahlen kannst du jederzeit von Hand korrigieren.

Brauche ich für das Tagebuch ein Konto?

Nein. Die Einträge liegen auf deinem Gerät. Ein Konto wird nur für die Synchronisierung zwischen Geräten und für gemeinsame Räume gebraucht.

Kommen meine Einträge auf ein neues Telefon mit?

Über die Synchronisierung ja, sofern du ein Konto angelegt hast und angemeldet bist. Prüfe den Stand der Synchronisierung vor dem Gerätewechsel.